FDP Mittelfranken - Standortverlagerung wäre Fehlentscheidung

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  • Staatssekretärin Hessel appelliert an Bystronic Armatec GmbH

    Standortverlagerung wäre Fehlentscheidung

    (11.01.2012) Bayerns Wirtschaftsstaatsekretärin Katja Hessel bedauert, dass die eidgenössische Gonzzetta AG überlegt, die Aktivitäten der mittelfränkischen Bystronic Armatec GmbH von Gunzenhausen nach Neuhausen-Hamberg (Baden-Württemberg) zu verlagern. „Wir werden uns umgehend mit der Konzernzentrale in Zürich in Verbindung setzen. Der Standort Bayern und vor allem auch Mittelfranken punkten mit vielen Vorzügen. Davon wollen wir die Entscheidungsträger überzeugen“, erklärt Hessel.

Dem Unternehmen stehe in Gunzenhausen ein hochmodernes Werk zur Verfügung, um Maschinen und Anlagen zur Bearbeitung von Gebäudeglas herzustellen. Die Belegschaft überzeuge mit ihrer hohen Kompetenz. Zudem könne die Firma auf einen interessanten Kundenstamm in der Region und auf hochqualifizierte Nachwuchskräfte aus der Hochschule Ansbach zurückgreifen. „Natürlich handelt es sich um eine unternehmerische Entscheidung. Aber wir werden alles versuchen, um den Standort Gunzenhausen zu erhalten“, betont die Staatssekretärin.
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Red Hand Day 2012 setzt ein Zeichen gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten

Erlangen - Landtagsvizepräsident Jörg Rohde MdL informierte sich gemeinsam mit Mitgliedern des neu gewählten Bezirksvorstands der Jungen Liberalen Mittelfranken beim Jugendrotkreuz in Erlangen über das sehr ernste Thema „Kindersoldaten“.

Im Rahmen des „Red Hand Day“ setzten sie dann, wie mehrere hundert Bürger am Vortag  auch, mit ihrem Handabdruck ein Zeichen gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten. Zu den zentralen Forderungen der Aktion zählten vor allem das Verbot, unter 18 Jahren in einem militärischen Verband eingesetzt oder geschult zu werden, die Bestrafung der Hintermänner durch den Internationalen Strafgerichtshof, Schutz und politisches Asyl für ehemalige Kindersoldaten sowie mehr Geld für Hilfsprogramme.

Der „Red Hand Day“ machte nicht nur auf die Problematik aufmerksam, sondern sendete mit Unterstützung zahlreicher Teilnehmer ein deutlich sichtbares Signal, dass der Missbrauch von Kindern als Soldaten auf keinen Fall toleriert werden kann. An die Politik ging die Forderung, sich dem entschieden entgegenzustellen und Systeme zu ächten, die dies zulassen.

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