FDP Mittelfranken - Soll die Rente mit 67 ausgesetzt werden?

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  • Soll die Rente mit 67 ausgesetzt werden?

    (18.01.2012) Die Deutschen leben immer länger und erhalten immer länger Rente. Männer beziehen heute statistisch gesehen rund 15 Jahre Rente, 1960 waren es nur etwa zehn Jahre. Um rund neun Jahre ist seit 1960 die Rentenbezugsdauer bei Frauen auf nun rund 20 Jahre gestiegen. Und wir werden immer älter: Die Lebenserwartung Älterer wird bis 2030 um weitere zwei bis drei Jahre steigen. Auch aus diesem Grund setzt die Bundesregierung das Rentenalter ab 2012 stufenweise von 65 auf 67 Jahre herauf. Ab 2031 werden Rentner dann mit 67 abschlagsfrei in den Ruhestand gehen können. Das wird die Rentenversicherung entlasten und dafür sorgen, dass die Beiträge für die jüngere Generation bezahlbar bleiben.

Zudem sind die bei der Entscheidung über das Gesetz im Jahr 2007 von Union und SPD vereinbarten Bedingungen für die Rente mit 67 erfüllt: Inzwischen ist die Hälfte derer, die arbeitsfähig und -willig sind, im Alter zwischen 60 und 64 in einer Beschäftigung; d.h. hier hat sich auf dem Arbeitsmarkt Einiges zum Positiven hin verändert. Hilfreich wäre auch eine Flexibilisierung des Renteneintrittsalters. Die FDP setzt sich für ein Renteneintrittsalter von 60 Jahren ein. Für jedes zusätzliche Jahr in Arbeit soll der zukünftige Rentner Zuschläge erhalten, so dass er das heutige Rentenniveau wieder erreicht. Diese „Umrechnung“ hat zum Einen den positiven Effekt, dass man die Bürger selbst entscheiden lässt, wann sie in Rente gehen wollen. Zum Anderen könnte dann die Beitragspflicht zur Arbeitslosen¬ver¬sicherung für die über Sechzigjährigen entfallen. Dies würde die Arbeitgeber motivieren, ältere Arbeitnehmer nicht zu entlassen und sicherlich auch einige Ältere neu einzustellen.
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Red Hand Day 2012 setzt ein Zeichen gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten

Erlangen - Landtagsvizepräsident Jörg Rohde MdL informierte sich gemeinsam mit Mitgliedern des neu gewählten Bezirksvorstands der Jungen Liberalen Mittelfranken beim Jugendrotkreuz in Erlangen über das sehr ernste Thema „Kindersoldaten“.

Im Rahmen des „Red Hand Day“ setzten sie dann, wie mehrere hundert Bürger am Vortag  auch, mit ihrem Handabdruck ein Zeichen gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten. Zu den zentralen Forderungen der Aktion zählten vor allem das Verbot, unter 18 Jahren in einem militärischen Verband eingesetzt oder geschult zu werden, die Bestrafung der Hintermänner durch den Internationalen Strafgerichtshof, Schutz und politisches Asyl für ehemalige Kindersoldaten sowie mehr Geld für Hilfsprogramme.

Der „Red Hand Day“ machte nicht nur auf die Problematik aufmerksam, sondern sendete mit Unterstützung zahlreicher Teilnehmer ein deutlich sichtbares Signal, dass der Missbrauch von Kindern als Soldaten auf keinen Fall toleriert werden kann. An die Politik ging die Forderung, sich dem entschieden entgegenzustellen und Systeme zu ächten, die dies zulassen.

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Politischer Aschermittwoch in Dingolfing



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