FDP Mittelfranken - Liberaler Talk mit den beiden Landtagsabgeordneten Dr. Otto Bertermann und Jörg Rohde

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    (24.06.2011) Liberaler Talk mit den beiden Landtagsabgeordneten Dr. Otto Bertermann und Jörg Rohde 


    Nürnberg – Gerade in Zeiten, in denen die kommunalen Krankenhäuser vor großen und neuen Aufgaben stehen, wollte sich der mittelfränkische Landtagsabgeordnete Jörg Rohde, gemeinsam mit dem gesundheitspolitischen Sprecher der FDP-Landtagsfraktion im Maximilianeum, Dr. Otto Bertermann, im Klinikum Nürnberg Nord ein Bild vor Ort machen. Chefarzt Dr. Estelmann (im Bild ganz links) nannte unter anderem die steigenden Zahl aufgenommener Patienten und die Vernetzung ver-schiedener Fachrichtungen als besondere Herausforderung. So nutzt die Klinik ihr Know-how als Krankenhaus der höchsten Versorgungsstufe mit allen erforderlichen Fachdisziplinen, um Netzwerke für bestimmte, häufige Krankheitsbilder für die gesamte Region aufzubauen. Zusammen mit Agnes Meier warf man auch einen Blick auf den neuen Erweiterungsbau. Auf dessen Dach ist derzeit auch ein Hubschrauberlandeplatz im Bau, um künftig noch schneller den verletzten Patienten die erforderliche medizi-nische Hilfe zukommen zu lassen.
    Als weitere Station stand ein Besuch gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Landesfachausschusses Gesundheit der FDP Bayern, Dr. Jan Dunker, bei der UPD (Unabhängigen Patientenvertretung) auf dem Programm.

Unabhängig von Ärzteverbänden, Krankenkassen und Pharmaindustrie bietet die UPD neutrale Informationen, Beratung und Unterstützung bei allen Fragen oder Problemen rund um die Gesundheitsversorgung wie etwa den Heil- und Kostenplänen. Die Beratung ist für jeden zugänglich, kostenfrei und nach Vereinbarung z.B. auch in russischer Sprache möglich.
Den Abschluß des Besuches bildete der Liberale Talk in Erlangen. Die beiden Abgeordneten Dr. Otto Bertermann und Jörg Rohde kamen ins direkte Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern. Gerade die vielen anwesenden Ärtztinnen und Ärtzte konnten hier ihre Anregungen für die Fortentwicklung des deutschen Gesundheitssystem plazieren.
So beklagten viele vor allem die immer stärker überbordende Bürokratie, durch die sich das rentable Betreiben einer Arztpraxis immer schwieriger gestalte. Die Arbeit der Ärtzte verlagere sich langsam aber stetig weg von der eigentlichen medizinischen Behandlung hin zu immer mehr „Papierkrieg―.
Als weitere Schwerpunkte standen die elektronische Gesundheitskarte und das Thema EHEC auf der Tageordnung.

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