FDP Mittelfranken - Facharbeit wurde prämiert

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    Bild v.l.n.r.: Landtagsvizepräsident Jörg Rohde MdL (FDP), Preisträgerin Vera Dufner, die Eltern Petra Mührlein-Dufner und Günther Dufner, Oberstudienrat Martin Escher

    (07.02.2011) München – Am Mittwoch zeichnete der Bayerische Club zur Förderung bayerischer Kultur im Maximilianeum die Abiturienten aus 2010 aus, welche besonders herausragende Facharbeiten mit bayerischem Bezug vorgelegt hatten. Als einzige aus Mittelfranken war auch die 19-jährige Vera Dufner unter den insgesamt sieben Preisträgerinnen und –trägern und erhielt die Urkunde und einen Scheck über 750 EURO aus der Hand von Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU).  In Ihrem Leistungskurs Latein hatte Sie sich mit „Apoll und Daphne in Ansbach und in Ovids Metamorphosen- Protinus alter amat, fugit altera naomen amantis“ auseinandergesetzt.  Die Statue von Apoll und Daphne ist in der Residenz Ansbach zu bewundern, d.h. nahe des Platen-Gymnasiums in Ansbach an welchem Vera Dufner letztes Jahr ihr Abitur mit einer glatten Eins bestanden hatte. Die Gunzenhäuserin hatte 2008 ihr Gymnasium in Gunzenhausen verlassen, da man zu diesem Zeitpunkt ihr Lieblingsfach Latein dort nicht als Leistungskurs belegen konnte. Zu den ersten Gratulanten gehörten neben den Eltern und ihrem Lateinlehrer Oberstudienrat Martin Escher auch Landtagsvizepräsident Jörg Rohde MdL (FDP).

„Als Garant für die Pflege bayerischer Identität, Kultur und Tradition“, bezeichnete Rohde den Bayerischen Club, der seit dem Jahr 2000 Facharbeiten von Abiturienten prämiert. In diesem Jahr wurden vier Abiturientinnen und vier Abiturienten ausgezeichnet, die sich in ihren Facharbeiten im Rahmen des Abiturs mit einem weiten Spektrum bayerischer Themen im weiten Sinne befasst haben. Neben dem mit 1.500 Euro dotierten Landespreis 2010 wurden auch sieben Preise (à 750 Euro) an Preisträger aus verschiedenen Regierungsbezirken verliehen. Die ausgezeichneten Arbeiten wurden aus Vorschlägen von bayerischen Gymnasien für die Stiftung Maximilianeum durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus gemeinsam mit dem Bayerischen Club ausgewählt.  Der diesjährige Landessieger Florian Schober aus Niederbayern hatte sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die Phänologie von Wild- und Nutzplanzen beschäftigt.
Das Anliegen des 1925 gegründeten Bayerischen Clubs ist es, bayerische Identität, bayerische Kultur und bayerische Traditionen zu pflegen und zu fördern. Im Sinne dieses Ziels bieten die alljährlich an Abiturienten verliehenen Preise des Bayerischen Clubs einen zusätzlichen Anreiz, sich mit Themen der bayerischen Kultur zu beschäftigen.

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