FDP Mittelfranken - Die FDP Spitze aus Mittelfranken im Betrieb

Navigation

Inhalt

  • Die FDP Spitze aus Mittelfranken im Betrieb

    (02.12.2011) Ein Dorf zieht an einem Strang


    Ostheim - Ganz besonders viele positive Aspekte kamen beim jüngsten Betriebsbesuch der FDP Mittelfranken zusammen. Denn das Bioenergiedorf Ostheim eG stellt gleich in mehrfacher Hinsicht ein Paradebeispiel für die anstehende Energiewende in Bayern dar. So konnten sich die mittelfränkischen Liberalen rund um den Landtagsvizepräsidenten Jörg Rohde MdL ein Bild davon machen, was zustande gebracht werden kann, wenn beinahe ein gesamtes Dorf an einem Strang zieht. In Ostheim wurde die Idee Strom aus erneuerbaren Energien um die zusätzliche Gewinnung von Wärme aus der Abluft ergänzt.
    Gerade die Eigeninitiative und das enorme Engagement beeindruckten den Landtagsvizepräsidenten Jörg Rohde MdL. Denn jedes Mitglied der Genossenschaft musste insgesamt 32 Stunden Eigenleistung beim Bau einbringen. Somit stärkte das Projekt nicht nur den Willen gemeinsam etwas für die Energiewende zu leisten, sondern auch den Zusammenhalt vor Ort.
    Die Erfolge sind inzwischen messbar: 140.000 Liter Heizöl spart die Genossenschaft ein und ersetzt sie durch regionale, regenerative Energien. Das spart etwa 400 Tonnen CO2 ein. 

    Einen ausführlichen Bericht aus dem Altmühl-Boten finden Sie hier:



„Alle sprechen vom Klimawandel, wir handeln“, fügt der Vorstandsvorsitzende der Genossenschaft, Hermann Huber, der die FDP Mittelfranken durch die Anlage führte hinzu. Ebenso zeigte sich Vorstand Walter Niederlöhner begeistert vom großen Interesse, auf welches das Projekt immer wieder stößt. So konnten schon zahlreiche Gruppen das Gelände besuchen und sich selbst ein Bild machen. Im ersten Halbjahr 2011 waren 19 Gruppen zu Besuch in Ostheim, um sich über die Anlage zu informieren.
Der FDP-Kreisvorsitzende Günther Hagenheimer freute sich besonders ein solches Vorzeigeprojekt im Kreis Weißenburg-Gunzenhausen zu haben, das zeigt welche Vorteile die Energieversorgung vor Ort bietet kann. „Das Projekt zeigt, dass mit Mut und Engagement durch diese Art der Energiegewinnung die Wertschöpfung in den Dörfern behalten werden kann“, so Hagenheimer.
Die Bioenergiedorf Ostheim eG betreibt 2 Biogasanlagen mit je 290 kW und 360 kW. Der Betrieb erfolgt von zwei Landwirten die an die Genossenschaft die Abwärme liefern. Inbetriebnahme der Anlage 1 war 2006 Anlage 2 wurde im September 2010 in Betrieb genommen.
Zudem wurde eine Hackschnitzelanlage mit 990 kW errichtet. Der Betrieb erfolgt von der Genossenschaft selbst, Inbetriebnahme war im September 2010.

Mittelfrankentermine

Termine

alle
Werden Sie Mitglied!

Termine

Termine des KV

alle

Facebook






Kontakt

Kontaktformular