„Alle sprechen vom Klimawandel, wir handeln“, fügt der Vorstandsvorsitzende der Genossenschaft, Hermann Huber, der die FDP Mittelfranken durch die Anlage führte hinzu. Ebenso zeigte sich Vorstand Walter Niederlöhner begeistert vom großen Interesse, auf welches das Projekt immer wieder stößt. So konnten schon zahlreiche Gruppen das Gelände besuchen und sich selbst ein Bild machen. Im ersten Halbjahr 2011 waren 19 Gruppen zu Besuch in Ostheim, um sich über die Anlage zu informieren.
Der FDP-Kreisvorsitzende Günther Hagenheimer freute sich besonders ein solches Vorzeigeprojekt im Kreis Weißenburg-Gunzenhausen zu haben, das zeigt welche Vorteile die Energieversorgung vor Ort bietet kann. „Das Projekt zeigt, dass mit Mut und Engagement durch diese Art der Energiegewinnung die Wertschöpfung in den Dörfern behalten werden kann“, so Hagenheimer.
Die Bioenergiedorf Ostheim eG betreibt 2 Biogasanlagen mit je 290 kW und 360 kW. Der Betrieb erfolgt von zwei Landwirten die an die Genossenschaft die Abwärme liefern. Inbetriebnahme der Anlage 1 war 2006 Anlage 2 wurde im September 2010 in Betrieb genommen.
Zudem wurde eine Hackschnitzelanlage mit 990 kW errichtet. Der Betrieb erfolgt von der Genossenschaft selbst, Inbetriebnahme war im September 2010.




