Die in den letzten Jahren erfolgten Investitionen hält auch Marina Schuster MdB für einen entscheidenden Standortvorteil. "Roth ist von großer Bedeutung für die Einsatzvorbereitung der Soldatinnen und Soldaten, ein Bereich, der immer wichtiger wird. Bedauerlich ist nur, der Hubschrauber "Tiger" immer noch nicht bei der Truppe ist, die Voraussetzungen für die Schulung sind längst geschaffen", so Schuster.
Die Unsicherheit hinsichtlich des "TIGERS" bemängelte in Vertretung des Kommandeurs Kampfhubschrauberregiment 26 "Franken" auch Oberstleutnant Sven Riekher. Bereits heute mangele es an Flugstunden für die Professionalisierung der Luftfahrzeugführer, wie es mit den Bestandssoldaten weitergehe sei nicht klar.
Der wachsende Druck unserer Bündnispartner zur mandatsbezogenen Bereitstellung deutscher Streitkräfte führt vermutlich auf absehbare Zeit gem. Verteidigungsminister de Maiziere zukünftig zu einem größeren militärischen Beitrag der Bundesrepublik Deutschland im Bündnisrahmen. Diesem Rechnung tragend muss darauf geachtet werden, dass eine Durchhaltefähigkeit sicher gewährleistet werden kann und nicht einige wenige Soldaten eine singuläre Fähigkeit abbilden, die dann zu übermäßiger Einsatzbelastung führt und letztendlich die Durchhaltefähigkeit gefährdet
Jörg Rohde MdL, Mitglied des Innenausschusses des Bayerischen Landtages hält auch die Stationierung der Polizeihubschrauberstaffel im Bereich der Kaserne für ein wichtiges Argument in der Standortfrage. "Es ist absolut sinnvoll, auch in Nordbayern eine Hubschrauberstaffel zu unterhalten. Daran sollten wir unbedingt festhalten, zumal die Synergieeffekte bei der Nutzung des Flugplatzes am Standort Roth überzeugen", so Rohde.




